THE LONG NOW

Eine Ausstellung im Museum Goch sowie zeitgleich im Kunstverein Bochum

Zeit ist etwas, das uns auf elementare Weise betrifft. Ohne eine Vorstellung von Zeit scheinen unsere Existenz, wie auch die Vorgänge in der Welt nicht denkbar. Zugleich stellt die Zeit ein abstraktes und schwer fassliches Phänomen dar, das Denker wie auch Künstler seit jeher beschäftigt. In Zeiten einer normierten und weltweit synchronisierten Zeit stellt sich immer mehr die Frage: Inwieweit bestimmen wir die Zeit und inwieweit bestimmt die Zeit uns?

Das Ausstellungsprojekt THE LONG NOW versammelt aktuelle künstlerische Positionen, in denen unterschiedliche Aspekte von Zeitlichkeit zum Tragen kommen. Diese betreffen unseren Zeitbegriff ebenso wie die Muster der Zeitwahrnehmung und nicht zuletzt auch die Darstellung von Zeit. Die Zeit erweist sich dabei zusehends als offene Größe, die je nach Empfinden langsamer oder schneller vergehen mag. Polaritäten wie Ruhe und Unruhe, Be- und Entschleunigung, aber auch Augenblicklichkeit, Dauer und Vergänglichkeit werden zu zentralen Kategorien.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Greta Alfaro | Malte Bartsch | Christiane Baumgartner | Roland Boden | Maurits Boettger | Daniel Burkhardt | Mark Formanek | Dafna Gazit | Christoph Girardet | Lukas Grundmann | Timo Klos | Alicja Kwade | Vera Lossau | Zhenia Couso Martell | Lilla von Puttkamer | Hans-Christian Schink | Jan Schmidt | Pavel Schmidt | Leonid Sokhranski | Nasan Tur | Katrin Wegemann | Michael Wesely | Julia Weißenberg | Michael John Whelan

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