Mit seiner Edition Block schuf der Galerist René Block 1966 in Berlin ein Instrument zur „Demokratisierung und Sozialisierung des Kunstmarktes“. Zu den 122 Editionen seines Verlags gehören Meilensteine wie die Skulptur „Der Denker“ (1976/78) des koreanischen Medienkünstlers Nam June Paik, bekannte Multiples von Joseph Beuys wie „Schlitten“ (1969) und „Filzanzug“ (1970), das raumgreifende Objekt „Hubwagen“ (2012/13) von Alicja Kwade, das der Ausstellung ihren Namen gibt, sowie mehrere Grafikmappen mit Beiträgen internationaler Künstler:innen.

Block, der in den 1980er und 90er Jahren vor allem als Kurator großer Übersichtsausstellungen arbeitete, war von 1997 bis 2006 künstlerischer Leiter der Kunsthalle Fridericianum in Kassel.

Die aktuelle Ausstellung würdigt den 1942 in Weeze geborenen Block für sein umfassendes und bis heute andauerndes Engagement für die internationale zeitgenössische Kunst sowie insbesondere für Joseph Beuys und ist eine Kooperation der drei niederrheinischen Kunstmuseen Museum Schloss Moyland, Museum Kurhaus Kleve und Museum Goch.

Foto: Uwe Walter: Alicja Kwade, Hubwagen 2013/14, Edition Block Nr. 81.

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert