Gerhard Wittner

Geburtstagsständchen

Eröffnung am 2. August 2026 um 11.30

1926 in Heidelberg geboren, studierte Gerhard Wittner 1947 bis 1954 an der Frankfurter Städelschule, wo er auch später selbst eine Gastdozentur innehatte.
In diesem Jahr würde der Künstler seinen 100. Geburtstag feiern. Dies ist der Anlass einen Querschnitt seines Werks zu zeigen.
Gerhard Wittners Malerei und Zeichnung ist nach ersten gegenständlichen Versuchen geprägt von der abstrakten Farbfeldmalerei europäisch-amerikanischer Prägung eines Mark Rothkos oder auch Joseph Albers.
Das sich über viele Jahre konsequent entwickelnde Werk dieses sehr zurückgezogen lebenden Frankfurter Malers beschreibt sich durch die Worte des Künstlers selbst, der bereits 1967 formulierte: „Farbe setzt Licht, Form, Bewegung, Raum, Zeit, Farbe ist geistige Energie“. Dies für die Malerei formulierte, überträgt Wittner ebenso in das Medium der Zeichnung und erhält durch die serielle Setzung von Punkten und Zeichen, eine Abfolge von Grauwert- oder Lichtwerten. Das einzelne Blatt lebt von dieser äußerst subtilen, gleichsam strengen formalen Gestaltung.
Mit ca. 50 Arbeiten aus dem Nachlass kann man sich einen Überblick über das gesamte Werk verschaffen, beginnend mit einer der frühesten und ersten freien Arbeiten „Schwarzes Brett“ aus dem Jahr 1958.
Gerhard Wittner ist bereits, Dank einer Schenkung an den Museum&Freunde e.V. mit einer bedeutenden Arbeit in unserer Sammlung vertreten.

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