Nennen wir es besser Unbestimmtheit
8.12.2019 bis 1.3.2020

Eröffnung am Sonntag, dem 8. Dezember 2019 um 11.30 Uhr

Die Ausstellungsräume, die Harald Fuchs für seine Ausstellung im Museum Goch besetzt, werden zu eigenen Welten, konzipiert mit künstlerisch komponierten Materialien aus wissenschaftlichen Laboren, voller Bezüge und Hinweise auf naturwissenschaftliche Experimente und Modelle. Dem Besucher aber wird schnell deutlich, wie sehr er sich in einer Schein- bzw. Kunstwelt befindet, einer Welt, die uns mehr fragend als Antwort gebend zurücklässt. Große Unsicherheit macht sich breit. Wem und was dienen diese Apparaturen, welchen Erkenntniswert können Betrachtende herausziehen und sich zu eigen machen?

Was bleibt ist die Faszination dieser Ambivalenz aus Kunstwelt und Labor. Der Künstler inszeniert einen Kunstraum im Museum, der nur scheinbar als naturwissenschaftliches Modell taugt und schafft damit Räume der Unbestimmtheit, die alles in Frage stellen und jegliche vermeintliche Sicherheit zur Diskussion stellen.

Es ist ein für Harald Fuchs charakteristisches Vorgehen, das Spiel mit dem Ungewissen oder wie er es in unserem Ausstellungstitel selbst formuliert, das Spiel mit der Unbestimmtheit.

Ursula Seitz-Gray. Paris

11.1.2020 bis 8.3.2020