Francisco, René (2001)

1960

geboren in Holguín, Kuba

1982

Escuela Nacional de Arte, Havanna, Kuba

1987

Instituto Superior de Arte, Havanna, Kuba
Salon de Premiados, Museo nacional de Bellas Artes, Havanna, Kuba (mit Eduardo Ponjuan)

1996

Artists-in-Residence: Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, Deutschland

1997

Artist residencial: Musée des Beaux Arts, La-Chaux-De-Fonds, Schweiz

2000

Premio de UNESCO; VII Bienal de la Habana (mit Galeria Dupp), Havanna, Kuba
Honorary doctorate in Fine Arts, San Francisco Art Institute, San Francisco, USA

Mitglied der Uniôn Nacional de Escritores y Artistas de Cuba
Lehrauftrag an dem Instituto Superior de Arte, Havanna, Kuba

lebt und arbeitet in Havanna, Kuba

 

Erstmalig wurde eine aktuelle außereuropäische künstlerische Position im Museum Goch präsentiert. Mit René Francisco hatten wir einen kubanischen Künstler zu Gast, der seine Stellung zwischen lateinamerikanischer Tradition und europäischen Strömungen bereits auf der Biennale in Venedig 1999 beeindruckend dokumentierte. Die Auseinandersetzung mit der jungen lateinamerikanischen Kunst ist seit einigen Jahren ein bestimmendes Thema in der Kunstszene. René Francisco hat in diesem Umfeld seine ganz eigene spannende Position und gestaltete neben Leinwandarbeiten auch eine für Goch konzipierte Installation. Seine Materialien findet der Künstler in unserer Alltagswelt. Durch seinen Eingriff werden handelsübliche Tuben zu raumfüllenden und freischwebenden Netzwerken, zu griechisch-römischen Figuren im klassischen Kontrapost oder auch zum sterbenden Christus am Kreuz, wie in der Arbeit „Artista Melodramatico“.

Die Ausstellung wurde durch das Auswärtige Amt sowie durch das Land NRW gefördert.

Katalog:
René Fransico, TUBOSUTRA, 56 S., m. zahlr. farb. Abb., Hrsg.: Steffen Fischer, Museum Goch, 2001, 12,50 €
ISBN: 3-926245-53-0

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